Der Marketingverbund Sachsen war beim Symposium der Marketinginitiative 2019 in Berlin

Veröffentlicht am 02.12.2019 von der Verband sächsischer Wohnungsgenossenschaften

Am 28. November2019 trafen sich die Mitglieder der Marketinginitiative zu ihrem jährlichen Symposium. Einige Vertreter vom Marketingverbund Sachsen waren auch dabei. Wie schon im vorigen Jahr bot die Berliner Kulturbrauerei auch dieses Mal den passenden Rahmen für interessante Vorträge und spannenden Austausch! Gut 170 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt und haben damit gezeigt, wie wichtig regelmäßiger Austausch und persönliche Treffen sind. Das Programm, das in diesem Jahr unter dem Motto „Wir sind Deutschlands größte Wohngemeinschaft – und das soll jeder wissen!“ stand, war der gelungene Aufhänger für die vier ausgewählten Vorträge zum Thema Markenbildung und -branding.

Jeppe Hau Knudsen, CEO der executive now GmbH, wies in seinem Vortrag "Branding im digitalen Zeitalter" auf die Wichtigkeit von vorausschauendem, visionärem Denken und Handeln hin: Nur wer sich schon frühzeitig mit Zukunftsthemen beschäftige, werde in der Lage sein, diese aktiv mitzugestalten. Einen Einblick in das Hier und Jetzt gaben Daniel Freier und Robert Körtge, indem sie in ihrem Vortrag "Die eigenen Stärken stärken" die Berliner Imagekampagne erläuterten. Anhand diverser Beispiele aus der Kampagne machten sie - mit teils ungewöhnlichen Methoden - die Variabilität und Vielfältigkeit der Kampagne deutlich und stellten dar, wie mit wenig Aufwand eine große mediale Wirkung erzielt werden kann. Stichwort Mietendeckel.

Im Anschluss an den Vortrag der Schöpfer der Berliner Kampagne bekamen die Zuhörer einen Einblick in deren praktische Umsetzung. Wie die Kampagne verbundübergreifend und regionalisiert funktionieren kann, präsentierten unter dem Motto "Wir sind das Wir!" Jürgen Roos (GWF Stuttgart eG), Markus Schubert (Fortschritt Köln eG) und Bernd Weiler (Kreisbaugenossenschaft KirchheimPlochingen): Sie hatten von Körtge&Freier Imagefilme konzipieren lassen, die auch als Radiospots angelegt sind, und nutzten das Symposium als Forum für die Premiere dieser Best-Practice-Beispiele. Höhepunkt ihres Vortrages: ihr Versprechen, die Filme in den Baukasten der MI einzustellen und sie allen Mitgliedern drei Jahre lang kostenlos zur Verfügung zu stellen. Mit ihrem Vortrag und den Filmbeiträgen, die bis zur Premiere unter Verschluss gehalten worden waren, konnten die drei Vorstände viele Kolleginnen und Kollegen von der Übernahme der Kampagne überzeugen.

Dass Markenbildung, Branding und Medienkommunikation ineinandergreifen müssen, erläuterte Dennis C. Thom, Marketingchef von Borussia Dortmund. Anhand diverser, sehr unterhaltsamer Beispiele aus der Marketing-Vergangenheit des BVB wurde deutlich, dass Markenbildung keine Eintagsfliege ist, sondern dass es - will man eine sympathische Marke generieren - eines langen Atems bedarf. Fazit: Wer den eigenen Werten und Idealen treu bleibt, wird auf lange Sicht als authentisch und glaubwürdig wahrgenommen.